Dienstag, 14. Mai 2013

Beinwell-Öl

Beinwell Symphytum officinale


Beinwell - Symphytum officinale, vom griechischen symphein = zusammen wachsen. Im deutschen Bein = Knochen und dem englischen well = gut, gesund. Diese sehr alte Heilpflanze kann Knochen, Bänder und Sehnen, Zähne und Gewebe heilen. Der Beinwell tut nicht nur gut, er heilt richtig. Im englischen heißt Beinwell auch Knitbone, was soviel wie Knochenkitt bedeutet. Nur der Beinwell hat die Fähigkeit, Knochen zu "kitten", also nachwachsen zu lassen.

Wenn die Blätter diese Größe erreicht haben, ist höchste Zeit zur Ernte.
Fotos: Oliver Huber

Für das Beinwell-Öl werden die Wurzeln im frühen Frühjahr oder im späten Herbst gesammelt. Dann ist die ganze Kraft in den Wurzeln. Keine Sorge beim Ernten, die Heilkraft des Beinwell wirkt auch für ihn selbst. Aus allen Wurzelresten (auch den Verletzen) wachsen zum Großteil noch im selben Jahr wieder prächtige Pflanzen.






Die Wurzeln gut putzen, schälen und in kleine Stücke schneiden. Durch den hohen Schleim Anteil ist das gar nicht so einfach. Die geschälten Wurzeln sind extrem glitschig.




Das Ganze in einer Flasche mit gutem Öl übergießen. Ich habe diesmal eine Mischung aus Jojobaöl und Olivenöl genommen. Dann etwa vier Wochen ziehen lassen und bitte täglich ein - zweimal schütteln. Danach absieben und fertig ist das Beinwell Öl, das direkt verwendet wird oder zur Salbe weiterverarbeitet werden kann.


Der beste Arzt ist die Natur, denn sie heilt nicht nur viele Leiden, sondern spricht auch nie schlecht von einem Kollegen.
Ernst Ferdinand Sauerbruch

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