Montag, 10. Juni 2013

Brennnessel- Beinwelljauche

Große Brennnessel Urtica dioica

Rauer Beinwell Symphytum asperum


Foto: Oliver Huber

Das ist der erste Ansatz in diesem Jahr. Die Brennnesseln und den Beinwell habe ich mit der Gartenschere in kürzere Stücke geschnitten. Ich glaube, dass dann der Vergärungsprozess etwas schneller geht. Aber vor allem ist es dann viel einfachen, den Ansatz im Fass umzurühren. Das Fass steht an einer nicht so stark frequentierten Stelle im Garten. Am Beginn der Vergärung kann es sehr stark riechen. Wichtig ist, täglich umzurühren, um frischen Sauerstoff in das Ganze zu bekommen.
Wenn beim Rühren kein Wiederstand der Stängel mehr zu spüren ist und der Geruch schon wieder angenehmer wird, ist die Jauche fertig. Je nach Wetter dauert das ein bis drei Wochen. Um so wärmer, umso schneller ist der Prozess.
Aus dem Fass entnehme ich dann laufend Jauche, um meine Pflanzen zu gießen (etwa 1 Teil Jauche und 5 Teile Wasser). Die Menge Jauche, die ich entnommen habe, fülle ich wieder mit Wasser nach und schneide auch immer wieder etwas Brennnesseln, Beinwell und später auch noch Ringelblumen hinein. Ab und zu gebe ich auch noch eine Handvoll Hühnermist mit hinein.
Für mich gibt es keinen einfacher herzustellenden und natürlicheren Dünger und Pflanzenstärker als Brennnessel & Co Jauche.

Ungeduld ist ein Hemd aus Brennnesseln.
Polnisches Sprichwort.




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